Burnout

Burnout-Prophylaxe

„Das Entstehen eines Burnouts wird stark durch die eigene Persönlichkeit beeinflusst.“, meint Norbert Hüge, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Bundesverbandes für Burnout-Prophylaxe und Prävention e.V. (DBVB).

 

Weil Burnout ein Prozess ist, sollte jeder für sich selbst  eigene Wege finden aktiv Prävention zu betreiben. Besonders wichtig sei es zunächst mögliche Stressfaktoren für sich selbst zu identifizieren. Die Bereitschaft, Dinge dann auch zu ändern, ist enorm wichtig. Neben körperlicher Prophylaxe wie z.B:

  • gezielte Entspannung
  • regelmäßige Bewegung
  • ausreichend Schlaf
  • Auszeiten nehmen (Handy, Laptop, Tablet ausschalten)
  • gesunde Ernährung und Sport als Ausgleich

sind es aber auch psychische Einflussfaktoren, die dabei helfen, chronische Erschöpfungszustände zu kurieren oder gar zu verhindern. Langzeituntersuchungen zeigen, dass Menschen, die eher optimistisch eingestellt sind, über effektivere körperliche Abwehrmechanismen verfügen.

 

Besonders wichtig für die Gesundheit, so fanden Forscher heraus, ist die Kontrolle über das eigene Tun, das Gefühl der Selbstbestimmtheit und der Entscheidungsfreiheit.

 

Der Psychoneuroimmunuloge Steve Cole fand heraus, dass die Art und Weise, wie die Gene abgelesen werden, sich bei gestressten Menschen ein Stück weit normalisierte, wenn sie an Meditationskursen teilnahmen. Positive Änderungen notierte Cole besonders bei Probanden, die sich für ein „als sinnvoll empfundenes Ziel“ oder für andere Menschen einsetzten.