Burnout

Entspannungstechniken für Körper und Geist

Progressive Muskelrelaxation

Hierbei spannt der Übende nacheinander bestimmte Muskelgruppen für jeweils 1 bis 2 Minuten an. Danach versucht er, die zuvor angespannten Muskelgruppen für 3 bis 4 Minuten maximal zu lockern. Studien zeigen eindeutig wer aktive Muskelentspannung trainiert, steigert langfristig sein Wohlbefinden, ist weniger schmerzempfindlich und reagiert in belastenden Situationen gelassener.

 

Autogenes Training

Das Schema ist immer gleich: der Übende wiederholt im Geist Sätze, die sich auf eine beruhigende Empfindung beziehen: z.B. „der rechte Arm ist schwer“, „das Herz schlägt ruhig“ oder „der Atem fließt gleichmäßig“.  Fast jeder kann erlernen, derartige körperliche Veränderungen auch tatsächlich hervorzurufen. Schon nach wenigen Wochen regelmäßigen Trainings erzeugen diese Suggestion bei den meisten Menschen den erwünschten Effekt: Ruhe, Wärme, Entspannung und Gelassenheit.

 

Meditation

Entspannung gilt bei meditativen Verfahren als Grundvoraussetzung. Deshalb haben sich manche Methoden - losgelöst von der spirirituellen Bedeutung, auch für die Streßbewältigung bewährt. Von vielen Krankenkassen anerkannt sind z.B. Hatha-Yoga, Tai-chi und Qigong. Diese drei Techniken verknüpfen geistige Versenkung mit Bewegung. Studien zeigen: Die Verfahren können dazu beitragen, Stressreaktionen langfristig zu mildern und den Körper in eine gesunde Balance aus An- und Entspannung zu versetzen.

 

Yoga

Auch beim Yoga trainiert man die Fähigkeit, sich zu entspannen. Und genau das ist wichtig, um auch mit Situationen klarzukommen, in denen man sich nicht bewegen oder weglaufen kann. Durch die Kombination aus Haltungs-, Dehnungs- und Atemübungen normalisieren sich Atmung, Blutdruck und Herzfrequenz.