Burnout

Körperliche Ursachen für Burnout-Symptome

Burnout  ist immer eine Ausschluss-Diagnostik.

 

Hinter anhaltender Erschöpfung und Niedergeschlagenheit könnte sich auch eine Hashimoto-Thyreoiditis verbergen. Das ist eine Entzündungsreaktion der Schilddrüse. Dabei richtet sich das Immunsystem gegen die eigenen Zellen und versucht diese zu zerstören. Dadurch kann die Schilddrüse nicht mehr genügend Hormone ausschütten, was zu Burnout ähnlichen Symptomen führen kann. Das gleiche gilt aber auch für andere körperliche Erkrankungen wie z.B. eine Unterfunktion der Schilddrüse, Tuberkulose, die von Zecken übertragene Borreliose, Leukämie, eine Krebserkrankung, Multipler Sklerose und AIDS. In all diesen Fällen kann es zu einer dauerhaften Erschöpfung kommen, die den Symptomen eines Burnout ähnelt. Auch scheinbar banale Ursachen wie z.B. Schnarchen mit nächtlichem Atemaussetzern oder Eisenmangel können zu starker Abgeschlagenheit führen. Es gibt sogar Medikamente wie z.B. Blutdrucksenker, die ähnliche Symptome hervorrufen. Manche Ärzte gehen davon aus dass eine Regulationsstörung des Immunsystems, ausgelöst durch eine Infektion, die Hauptursache des Leidens ist.

Auf jeden Fall ist es wichtig, mögliche körperliche Ursachen für die Erschöpfung ärztlich abzuklären.

 

Wenn sich jedoch nach Ausschluss der körperlichen Ursachen herausstellt,  dass Sie unter „chronischer Erschöpfung“ oder einem Burnout Syndrom leiden, sollten sie sich dringend professioneller Unterstützung holen.