Burnout

Phasen und Symptome

Burnout-Symptome sind sehr vielfältig. Sie äußern sich emotional, psychisch und in der geistigen Leistungsfähigkeit, können aber auch in Form psychosomatischer Beschwerden auftreten. Jeder Betroffene zeigt ein individuelles Muster von Symptomen und Beschwerden. Diese verändern sich abhängig von der Phase der Erkrankung. Hauptsymptom von Burnout ist jedoch ein Gefühl tiefer Erschöpfung.

 

Die sieben Burnout-Phasen nach Prof. Burisch (Nicht jeder Betroffene erlebt jede dieser Phasen.):

 

PHASE I

Extrem viel Energie und Ehrgeiz

 

PHASE II

Reduziertes Engagement und Rückzug

 

PHASE III

Depression, Aggression und Schuldzuweisung

 

PHASE IV

Abbau und schwindende Leistungsfähigkeit

 

PHASE V

Verflachung, Desinteresse, Gleichgültigkeit

 

PHASE VI

Psychosomatische (körperliche) Erkrankungen

 

PHASE VII

Verzweiflung und Burnout

 

Die einschlägige Fachliteratur unterscheidet zwischen drei bis sieben Phasen des Burnouts und führt bis zu 150 Symptome auf. Diese sollen hier nicht alle aufgeführt werden. Daher sind folgend aufgeführte Symptome beispielhaft zu betrachten:

  • Lustlosigkeit, Gereiztheit und schlechte Laune
  • Leistungseinbußen
  • Angst, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein,
  • Mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich,
  • abnehmende Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen
  • emotionale Kälte und Zynismus
  • schwindende Kreativität
  • Unfähigkeit, komplexe Aufgaben zu bewältigen
  • Probleme, Entscheidungen zu fällen
  • andauernde Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Erschöpfung,
  • Gefühle des Versagens und der Sinnlosigkeit,
  • Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit
  • Gefühl innerer Leere
  • bröckelndes Selbstwertgefühl
  • Pessimismus
  • Angst- und Unruhezustände
  • Niedergeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen und Albträume
  • Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen
  • erhöhter Blutdruck, Herzklopfen und Engegefühl in der Brust
  • Übelkeit und Verdauungsbeschwerden (Erbrechen oder Durchfälle)
  • sexuelle Probleme
  • starke Gewichtszunahme oder -abnahme infolge veränderter Essgewohnheiten
  • verstärkter Konsum von Nikotin, Alkohol oder Koffein
  • erhöhte Infektionsanfälligkeit